Auf Einladung von Dora M. Kalff wurde im September 1982 die Internationale Gesellschaft für Sandspieltherapie (ISST) gegründet. In ihrem Haus in Zollikon fand der 1. Internationale ISST-Kongress statt. Dora Kalff bot in Zollikon bis zu ihrem Tod 1990 die Ausbildung in Sandspieltherapie nach den Ausbildungsrichtlinien der ISST an.
Danach bildeten sich mehrere nationale Gesellschaften innerhalb der ISST. Auch bei den schweizerischen ISST-Mitgliedern entstand der Wunsch nach einer nationalen Gesellschaft für Sandspieltherapie. Im November 1999 gründeten 11 schweizerische ISST-Mitglieder die Schweizerische Gesellschaft für Sandspieltherapie (SGSST). Sie gehört, wie viele andere nationale Gesellschaften, der ISST an, und ist durch Board-Mitglieder in der ISST vertreten.
Die Aufgabe der SGSST ist es, die Methode der Sandspieltherapie auf der Grundlage der Arbeit von Dora Kalff fortzuführen und weiter zu entwickeln, sowie die Aus- und Weiterbildung in Sandspieltherapie anzubieten. Der Verein schafft in der Schweiz einen Treffpunkt für den nationalen und internationalen Austausch von Wissen und Erfahrung in der Sandspieltherapie.
Durch folgende Aktivitäten versuchen wir diese Ziele zu realisieren:
- Angebot einer Ausbildung in Sandspieltherapie
- abwechselnd mit der Deutschen Gesellschaft für Sandspieltherapie (DGST) wird alle zwei Jahre ein Symposium veranstaltet
- einmal pro Jahr wird eine Fachtagung für SandspieltherapeutInnen abgehalten
- Mitarbeit an der deutschsprachigen Zeitschrift für Sandspiel-Therapie